Einzelgespräche / Gesprächstherapie

martina_effmert

Ein Problem zu erkennen, ist eine Sache. Darüber reden zu können, eine andere. Viele Belastungen und Beschwerden sind aus eigener Kraft nicht zu bewältigen. Es ist eine helfende Hand erforderlich, eine Person, die ersteinmal „nur“ zuhört, versucht, zu verstehen und schließlich mit Anregungen und Kompetenz die eigenen Kräfte aktiviert, die den Weg heraus aus dem Dilemma schaffen.

Was ich hier in einfachen Worten beschrieben habe, ist die wissenschaftliche Grundlage einer jeden Gesprächstherapie. Der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut Carl Rogers entwickelte sie einst als so genannte „klientenzentrierte Gesprächstherapie“. Seine Idee bildet bis heute die Basis von Therapiegesprächen und ist unumgänglicher Bestandteil der pädagogischen Arbeit.

Besonders wichtig: Ihr mitfühlender und wertschätzender Ansatz, mit dem Ziel, tatsächlich und umfassend auf die Anforderungen des Betroffenen einzugehen.

Die Grundprinzipien lauten wie folgt:

  • Bedingungslose, positive Wertschätzung des Betroffenen
  • Empathie mit dem Betroffenen
  • Echtheit und Offenheit des Therapeuten

Daraus resultiert eine zu jedem Zeitpunkt offene, unbefangenen und vertrauensvolle Atmosphäre auf beiden Seiten, die es ermöglicht, über alles zu sprechen, ganz ohne Vorurteile, Schau und Hemmungen.

Der Mensch wird stets als Teil des großen Ganzen gesehen, innerhalb des Zusammenhangs mit dem privaten, familiären aber auch beruflichen Umfeld. Dies nennt man auch systemischen Ansatz. Er führt dazu, dass verborgene Wechselwirkungen, Auslöser oder Einflüsse sichtbar und begreifbar werden. Nur dann können Sie alten, unbewusst getragenen Ballast abwerfen, loslassen und wieder frei und zukunftsorientiert leben.