Entspannungstherapie

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„Entspann‘ Dich doch einfach“, lautet der oft gegebene Rat besorgter Mitmenschen. Wenn es so leicht wäre. Denn um sich wirklich gesund und nachhaltig zu entspannen, bedarf es eben mehr, als die Auszeit auf dem Sofa, oder die Absage eines Termins. Physiologische Entspannung muss erlernt werden. Sie ist, wie ein Trainingsplan für den Körper, der nach einem festgelegten Prinzip angewandt werden sollte. Welche Entspannungstechnik im Einzelfall die richtige ist, wird zunächst ergründet, besprochen und anschließend gemeinsam und nachvollziehbar umgesetzt.

Entspannung hat in den wenigsten Fällen ausschließlich mit Stress zu tun. Körper und Geist stehen in einer Art Wechselwirkung: Geht es dem Organismus nicht gut, erkrankt unsere Seele. Und leidet unser Innerstes, zeigt sich das in körperlichen Beschwerden. Entspannungstherapie verlangt deshalb einen ganzheitlichen Ansatz. Mehr noch: Die Techniken basieren auf traditionellen und wissenschaftlichen Verfahren, die seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet werden. Dazu gehören beispielsweise das Autogene Training, oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, kurz PME. Das Prinzip ist einfach: Einzelne Muskelgruppen werden systematisch und gezielt aktiviert, angespannt und nach kurzer Zeit wieder entspannt. Sie erlernen, wie Sie selbst Einfluss auf ihren Körper und sein „Fluchtsystem“ aus Muskeln nehmen können. Sie konzentrieren sich bewusst auf An- und Verspannung, um über diesen Weg schließlich eine fühlbare Entspannung herbeizuführen.

Durch diese Techniken erfahren Sie nach und nach, wie Sie bei Belastungen und in Stressphasen gezielt den Körper entspannen und zu einem Ausgleich bringen. Darüber hinaus können Sie nachhaltig körperliche Beschwerden und Blockaden lösen und das funktionierende System aus Organismus und Geist wieder in Einklang bringen.